CPM – Kosten pro 1.000 Impressionen
Was bedeutet CPM?
Wenn du bei Google und anderen Suchmaschinen Werbeanzeigen erstellst, kannst du dich zwischen den Bezahlvarianten Cost per Mille (CPM) und Cost per Click entscheiden. Beim Cost per Click zahlst du jedes Mal, wenn ein Nutzer auf deine Anzeige klickt. Wählst du dagegen das CPM-Modell, so zahlst du immer dann, wenn deine Ad 1.000 Impressions erhalten hat bzw. tausendmal ausgespielt wurde. CPM ist vor allem interessant für dich, wenn du große Reichweiten erzielen und die Bekanntheit deines Unternehmens oder deiner Produkte steigern willst. Sind dein Ziel viele Conversions, so solltest du dich eher für den CPC entscheiden.
Wie werden die CPM berechnet?
Für die Berechnung des CPM gibt es eine ganz einfache Formel:
CPM = (Gesamtkosten / Impressions) * 1.000
Nehmen wir an, du hast 300 € ausgegeben und dafür 100.000 Impressions erhalten, so lautet die Rechnung:
CPM = (300 / 100.000) * 1.000
Der CPM liegt dann bei 3 €.
CPM-Benchmarks pro Werbeplattform
Die Kosten für den CPM können je nach Keyword, Branche und Land stark variieren. Den durchschnittlichen CPM als groben Richtwert für die bekanntesten Plattformen findest du hier:
Werbeplattform | Durchschnittliche CPC |
---|---|
Google Ads: Suchkampagnen | 2,5€ |
Google Ads: Display-Kampagnen | 1,0€ |
15,0€ | |
7,5€ | |
Twitter / X | 6,5€ |
30,0€ | |
4,0€ |
Was sagen hohe Cost-per-Mille aus?
Ein hoher CPM kann auf einen starken Konkurrenzkampf um das Keyword oder die Zielgruppe hindeuten, da die Anzeigenplätze über ein Auktionsverfahren vergeben werden.
Beim CPM fließen aber auch Qualitätsfaktoren mit ein. Wenn deine Landingpage qualitativ schlechter als die Zielseiten der Konkurrenz eingestuft wird, hat das Auswirkungen auf den CPM. Das Gleiche gilt, wenn deine Landingpage nach den Kriterien der jeweiligen Suchmaschine als nicht relevant für das jeweilige Keyword angesehen wird.
So kannst du deine Kosten pro 1000 Impressionen reduzieren
- Auf Longtail Keywords mit geringem Suchvolumen statt auf sehr populäre Keywords setzen.
- Qualität der Landingpage und Relevanz der Ad steigern.
- Auszuschließende Keywords definieren, wenn dein Keyword mehrdeutig verstanden werden kann – so sprichst du keine falschen Zielgruppen an.
- Per Anzeigenplanung kannst du Uhrzeiten definieren, zu denen deine Ad geschaltet werden soll. Schalte deine Ad nur dann, wenn deine Zielgruppe wirklich aktiv ist
- Bestimme über die Keyword-Optionen, wie exakt dein Keyword in Suchanfragen vorkommen muss.
Tausendmal gesehen oder nur tausendmal angezeigt?
1.000 Impressionen bedeuten, dass eine Anzeige tausendmal angezeigt wurde. Es bedeutet aber nicht, dass sie tausendmal aktiv durch die User wahrgenommen wurde.
Besonders in früheren Phasen der Customer Journey suchen potenzielle Käufer nach objektiven Meinungen und fokussieren sich dabei auf organische Suchergebnisse. Werbeanzeigen ignorieren sie dabei eher.
Bezahlen musst du die dabei entstehenden Impressionen aber trotzdem – anders als beim CPC, wo nur tatsächliche Klicks verrechnet werden.
In welcher Funnel-Stufe sind die CPM als Kennzahl relevant?
Der CPM ist vor allem im Top-Funnel relevant. Wenn ein Produkt oder ein Unternehmen noch nicht sehr bekannt ist, kann es sinnvoll sein, eine Werbekampagne mit einem Fokus auf Impressionen zu schalten. So erzielst du große Reichweiten und steigerst die Bekanntheit deines Unternehmens oder deines Produktes. Die CPM-Bezahlvariante ist perfekt dazu geeignet, erstes Interesse für deine Leistungen zu wecken.
Je besser dein Produkt bereits bekannt ist, desto eher solltest du auf CPC-Kampagnen setzen. Bei solchen Anzeigen bezahlst du nur, wenn tatsächlich auf deine Ads geklickt wird. So lockst du interessierte User auf deine Website und erzielst Conversions.
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Autor
Gründer und Eigentümer, Head of Paid Ads
Thomas ist Gründer und Eigentümer von Webwings. Er optimiert Google Ads und LinkedIn Ads Kampagnen für B2B-Produkte seit 2010. Mehr über Thomas.
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