Canonical Tag – Probleme durch Duplicate Content vermeiden
Der Canonical Tag wird eingesetzt, wenn zwei Webseiten identischen oder ähnlichen Content aufweisen. Er signalisiert der Suchmaschine, auf welcher Seite sich der Original-Content befindet. Dadurch kannst du Google signalisieren, welche Seite im Falle von ähnlichen Contents ranken soll.
Inhalte
1. Was ist ein Canonical Tag?
Haben zwei Webseiten ähnlichen oder identischen Inhalt – sogenannten Duplicate Content – kann Google nicht klar einschätzen, welche Seite die wichtigere ist und in den Suchergebnissen bevorzugt angezeigt werden soll. Für solche Fälle kommt der Canonical Tag zum Einsatz. Diesen Tag kannst du auf der weniger wichtigen Seite einbauen, damit er auf die Originalseite (sog. “kanonische Seite”) verweist. Google wird dann in den Suchergebnissen die Originalseite anzeigen und das weniger wichtige Duplikat ignorieren.
2. Wozu wird ein Canonical Tag eingesetzt?
Bei zwei identischen Seiten indiziert Google immer nur eine von beiden. Der Canonical Tag gibt dir die Möglichkeit, einzugreifen und selbst zu entscheiden, welche Seite in die Suchergebnisse aufgenommen wird.
Immer dann, wenn Gefahr besteht, dass Inhalte auf deiner Seite als Duplicate Content bewertet werden, solltest du den Canonical Tag setzen. Denn er signalisiert dem Crawler, welcher Content original und damit relevanter ist. So hilfst du Google dabei, Fehler in der Bewertung deiner Website zu vermeiden, und verschwendest damit kein Crawl-Budget und keine Link-Power mehr.
Immer dann, wenn Gefahr besteht, dass Inhalte auf deiner Seite als Duplicate Content bewertet werden, solltest du den Canonical Tag setzen. Denn er signalisiert dem Crawler, welcher Content original und damit relevanter ist. So hilfst du Google dabei, Fehler in der Bewertung deiner Website zu vermeiden, und verschwendest damit kein Crawl-Budget und keine Link-Power mehr.
Häufige Anwendungsfälle für den Canonical Tag:
- Online-Shops oder Blogseiten mit Suchfunktionen, bei denen ein Produkt oder ein Artikel unter mehreren Suchbegriffen gefunden werden kann.
- Mehrere Versionen einer Seite (Beispiel: eine Version mit und ohne “www”), die natürlich den identischen Inhalt aufweisen.
- Produktseiten, bei denen die Beschreibungen von externen Herstellerseiten übernommen wurden.
- Der Inhalt deiner Seite kann in mehreren Ansichten dargestellt werden – beispielsweise als Druckansicht oder PDF.
3. Ab wann gelten Seiten als identisch?
Von identischen Inhalten spricht man, wenn eine exakte Kopie eines Textes auf zwei oder mehreren Seiten zu finden ist. Das heißt, deine Seite ist nur dann identisch zu einer anderen, wenn sich der Ursprungstext unverändert auf mehreren Seiten befindet. Unabhängig davon, ob alle diese Pages zu deiner Website gehören oder nicht.
Aber auch fast identische oder sehr ähnliche Inhalte werden von Google erkannt und sorgen für schlechtere Rankings. Diese kommen vor, wenn zwei Texte inhaltlich exakt gleich sind, aber einer davon leicht umgeschrieben wurde.
Ab wann eine Seite von Google als Duplicate Content bezeichnet wird, ist nicht genau bekannt. Als Richtwert solltest du aber darauf achten, dass mindestens 70 % der Inhalte einzigartig sind.
Aber auch fast identische oder sehr ähnliche Inhalte werden von Google erkannt und sorgen für schlechtere Rankings. Diese kommen vor, wenn zwei Texte inhaltlich exakt gleich sind, aber einer davon leicht umgeschrieben wurde.
Ab wann eine Seite von Google als Duplicate Content bezeichnet wird, ist nicht genau bekannt. Als Richtwert solltest du aber darauf achten, dass mindestens 70 % der Inhalte einzigartig sind.
4. Wie entstehen identische Seiten
Besonders bei Online-Shops findet sich häufig Duplicate Content – sowohl interner als auch externer. Zum einen, weil Produktbeschreibungen meist von den externen Herstellerseiten mehr oder weniger identisch übernommen werden. Zum anderen, weil einzelne Produkte nach unterschiedlichen Eigenschaften wie dem Preis oder der Farbe sortiert werden können und damit über die Such- und Filterfunktion eine Menge interner Duplicate Content entsteht.
Aber auch bei Blogs und Landingpages wird der Canonical Tag oft gesetzt, wenn jeweils der gleiche Inhalt über eine Suchfunktion unter verschiedenen URLs, Kategorien oder Schlagwörtern abgerufen werden kann. Dank dem Canonical Tag muss der teils mühsam ausgearbeitete Content nicht händisch korrigiert oder entfernt werden. Schließlich teilt der Tag den Suchmaschinen mit, dass der vorgefundene Content nicht “original” ist und sich bereits auf einer anderen Seite befindet. Hier ist es auch kein Problem, dass die markierten Seiten nicht mehr bei Google indiziert werden.
Es gibt noch viele weitere Quellen für duplizierte Inhalte – nur selten handelt es sich dabei um Texte oder Grafiken, die “absichtlich” kopiert wurden. Deshalb lohnt es sich, die eigene Website dahingehend ausführlich zu analysieren
Aber auch bei Blogs und Landingpages wird der Canonical Tag oft gesetzt, wenn jeweils der gleiche Inhalt über eine Suchfunktion unter verschiedenen URLs, Kategorien oder Schlagwörtern abgerufen werden kann. Dank dem Canonical Tag muss der teils mühsam ausgearbeitete Content nicht händisch korrigiert oder entfernt werden. Schließlich teilt der Tag den Suchmaschinen mit, dass der vorgefundene Content nicht “original” ist und sich bereits auf einer anderen Seite befindet. Hier ist es auch kein Problem, dass die markierten Seiten nicht mehr bei Google indiziert werden.
Es gibt noch viele weitere Quellen für duplizierte Inhalte – nur selten handelt es sich dabei um Texte oder Grafiken, die “absichtlich” kopiert wurden. Deshalb lohnt es sich, die eigene Website dahingehend ausführlich zu analysieren
5. So baust du einen Canonical Tag ein
Grundsätzlich gibt es zwei Möglichkeiten, einen Canonical Tag einzubauen.
Variante 1: Canonical Tag auf der Seite einbauen
Du nutzt Quellcode jener Seite, auf der sich der duplizierte Inhalt (nicht der Original-Inhalt!) befindet und fügst entweder im HEAD-Bereich oder im HTTP-Header die folgende einfache Codezeile ein:
Variante 2: Canonical Tag serverseitig einbauen
Bei der zweiten Variante übergibst du den Canonical-Tag über den Server. Das ist vor allem praktisch für Online-Shops mit ihren automatisch generierten Seiten, die beispielsweise über die Such- und Filterfunktion oder die Warenkorb-Funktion entstehen. Der Server sendet jetzt bei jeder dieser Seiten automatisch die Information mit, dass ein Canonical Tag zur Seite mit dem Original-Content besteht.
6. Soll eine Page auch auf sich selbst referenzieren?
Grundsätzlich ist das überhaupt kein Problem, selbst wenn häufig dazu geraten wird, eher sparsam mit Canonical Tags umzugehen. Wenn eine Seite über den Tag auf sich selbst verweist, bedeutet das für die Suchmaschine nur, dass sich hier der originale Content befindet. Eventuell kann das eine hilfreiche Methode sein, um Duplicate Content durch Plagiate seitens der Konkurrenz zu vermeiden.
7. Häufige Fehler beim Einsatz von Canonical Tags
Es ist eigentlich sehr einfach, einen Canonical Tag auf der Website einzufügen. Allerdings gibt es dabei so einige Fehler, die du unbedingt vermeiden solltest – hier sind die wichtigsten:
- Die verlinkte Original-URL darf nicht auf eine 404-Fehlerseite referenzieren. Das ist dann der Fall, wenn du auf das “www” vergisst oder die URL im Laufe der Zeit geändert wird.
- Beim kleinsten Fehler in der URL kann der Canonical Tag bereits fehlerhaft sein. Achte darauf, dass du keinen Schrägstrich und kein Zeichen vergisst.
- Werden auf einer Page mehrere Canonical Tags gesetzt, zählt nur einer. Alle weiteren Tags werden von Suchmaschinen ignoriert.
- Du solltest einen Canonical Tag auf einer Seite nie mit anderen Meta-Tags wie “noindex” oder “nofollow” kombinieren. Die Funktionen der Tags könnten einander beeinflussen.
- Hast du auf deiner Website paginierte Seiten, die bereits mit den Tags rel=”next” oder rel=”prev” markiert sind, solltest du eher auf Canonical Tags verzichten. Denn hier entsteht kein Duplicate Content im eigentlichen Sinne.
- Wird der Canonical Tag im Body-Bereich eingefügt, zeigt er keine Wirkung.
- Wenn die referenzierte Ursprungsseite selbst per Canonical-Tag auf eine weitere Seite verweist, entstehen Canonical-Ketten.
- Seiten, die per Canonical Tag auf eine Seite mit Original-Content verweisen, werden selbst nicht mehr indiziert. In vielen Fällen lohnt es sich daher, neue und einzigartige Inhalte zu erstellen, anstatt auf den Tag zurückzugreifen.
8. So kannst du prüfen, ob dein Canonical Tag richtig funktioniert
Ob der Canonical Tag auf deiner Seite funktioniert, kannst du ganz einfach über diverse Tools herausfinden. Die entsprechende Funktion ist häufig kostenlos.
Hier sind zwei Beispiele:
Da Fehler bei der Kanonisierung auch im Laufe der Zeit entstehen können – beispielsweise durch veränderte URLs – lohnt es sich, eine solche Überprüfung regelmäßig durchzuführen.
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Autor
Gründer und Eigentümer, Head of Paid Ads
Thomas ist Gründer und Eigentümer von Webwings. Er optimiert Google Ads und LinkedIn Ads Kampagnen für B2B-Produkte seit 2010. Mehr über Thomas.
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